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1899 wurden durch den dänischen Lehrer Mortensen erstmalig Wildvögel systematisch beringt. Er versah die Fußringe mit seiner Adresse und hoffte auf Rückmeldungen von Findern. Diese wissenschaftliche Methode hat sich schnell entwickelt und wird seitdem weltweit für die Erforschung der Vogelwelt eingesetzt.

In Deutschland gibt es drei Beringungszentralen, die sich um die Vogelberingung in Deutschland kümmern:

  • „Helgoland“ für Nord- und Westdeutschland
  • „Hiddensee“ für Ostdeutschland
  • „Radolfzell“ für Süddeutschland

Bislang wurden in Deutschland ca. 15 Millionen Vögel mit den Ringen der Beringungszentralen ausgestattet – und jährlich kommen ca. 300.000 Neuberingungen hinzu.

Im Landkreis Vechta wird diese wissenschaftliche Methode seit ca. 1920 angewandt. In der Datenbank der Vogelwarte Helgoland ist der älteste Datensatz für den Landkreis Vechta ein Turmfalke mit der Ringnummer 51311, der am 19.06.1924 in der Nähe von Vechta beringt worden ist.

Systematische Beringungen wurden erstmals in den 1990er Jahren durch Ulrich Heitmann im Bereich Dinklage an Eulen durchgeführt. Weiterhin war der Landkreis Vechta (ab 2000) im Rahmen überregionaler Studien auch Projektgebiet für die Beringung von Singschwänen (Axel Degen), Weihen (Volker Moritz) und Weißstörchen (Volker Blüml). Ansonsten gab es nur vereinzelte Beringungen von Vögeln (insbesondere Singvögeln) in einem Umkreis von ca. 20 km um die Kreisstadt Vechta.

Seit 2005 werden durch Frank Rieken (zunächst an Haussperlingen) und ab 2008 zusammen mit Holger Schürstedt systematisch Singvögel in Gärten beringt. Mit Kristina Rieken und Imme Wichelmann befinden sich zwei weitere Beringer in der Ausbildung, sodass wir als „Beringergemeinschaft Landkreis Vechta“, das Thema der wissenschaftlichen Vogelberingung weiter intensivieren und ausbauen werden.

 

Auf dieser Homepage können Sie sich über unser Konzept und unsere Aktivitäten informieren.